Schädlinge im Teich: 8 Tipps!

    1. In Zusammenhang mit einem Gartenteich sind Schädlinge schwer zu bestimmen. Oft ist es nur die Anzahl bestimmter Tiere oder Insekten, die sie zu Nützlingen oder Schädlingen im Teich macht.  
    2. Sieht man Blattkäfer auf Seerosen, denkt man erst mal an Schädlinge. Andererseits nützen sie anderen Tieren als Nahrung. Treten die Käfer aber in hoher Population auf, können sie erhebliche Schäden anrichten. Vor allem in einem kleinen Teich mit wenigen Pflanzen.
    3. Das Gleiche gilt für Raupen. Sie entwickeln sich zu farbenfrohen Schmetterlingen und sind willkommene Nahrung für Vögel und Frösche. Aber Raupen sind enorm gefräßig. In hoher Anzahl können sie einen Großteil der Teichpflanzen vernichten.
    4. Alle potenziellen Gartenteich Schädlinge haben ihre Aufgabe im Ökosystem. Ein funktionierendes Biotop schafft es in der Regel selber, das biologische Gleichgewicht wieder herzustellen. Auch wenn eine Art kurzzeitig in seiner Population zu zahlreich ist.
    5. Bis sich ein funktionierendes Biotop im Teich entwickelt, können aber Jahre vergehen.  In dieser Zeit ist die Gefahr durch Teichschädlinge nicht zu unterschätzen.
    6. In kleinen Teichen funktioniert das biologische Gleichgewichte häufig nicht. Hier muss der Mensch oft eingreifen.
    7. Wird die Popularität eines bestimmten Insektes zu groß, sollte man möglichst kein Gift zur Bekämpfung einsetzen.
    8. Oft reicht es aus, die Insekten von den befallenen Blättern zu sammeln und zu entfernen. So bleibt die Art auch in einer gesunden Anzahl im Teich erhalten.