Alternativ dazu gibt es Grablichter mit Solar Batterie. Selbst wenn diese durch ihre bloße technische Umsetzung bei vielen Friedhofsbesuchern stark verpönt sind, sind sie dennoch eine enorme Erleichterung im Umgang mit Grabbeleuchtungen. Denn nicht immer ist es den Hinterbliebenen möglich jede Woche die Grabstätte zu besuchen und ein Licht zu entzünden. Gründe dafür sind volle Terminkalender oder weit entfernte Wohnorte.
Das Grablicht mit der solarbetriebenen Batterie ist durchaus kein Weg zur Entweihung der Friedhofsruhe. Ganz unauffällig erbringt es seinen Dienst und ist dabei auf den ersten Blick nicht als solches zu erkennen. Es gibt diese Leuchten in runder oder eckigen Form. Auf ihrer Oberseite befindet sich ein kaum sichtbarer Solarkollektor. Dieser betreibt dauerhaft die im Grablicht befindliche Lampe an, die tags und nachts scheint. Um das künstliche Leuchten von Glühbirnen zu vermeiden, sind die Grablaternen mit getönten Scheiben versehen. Durch diese dringt vorwiegend rotes oder gelbes Licht.
Anders als bei Grablichtern mit einfachen Batterien, ist bei der Solar Versorgung die Lebensdauer verlängert. Batterien müssen ebenso wenig ausgetauscht werden wie Kerzen. Egal bei welcher Jahreszeit und welchem Wetter, das kleine Solarlicht leuchtet zuverlässig. Problematisch wird es jedoch, wenn etwas den Solarkollektor verdeckt. Im Winter ist dies bei Schnee häufig der Fall. Wird dieser bei Seite geräumt, kann die Lampe natürlich wieder das Grab beleuchten.