Alles beginnt mit der Planung des Weges. hierfür wird es am besten mit Schnur abgesteckt. In diesem Rahmen erfolgt dann der Erdaushub. Dieser sollte etwa 15 bis 20cm tief erfolgen. Mit einem Rüttler dann die Erde festigen, bevor eine Schicht Kies in das Bett gegeben wird. Zuoberst füllt dann Sand den Gehweg wieder auf. Dieser dient dann als Untergrund für die Bruchsteine.
Die meisten Arten von Pflastersteinen haben klare Linien, an denen sich jeder Bauherr schnell orientieren kann. Auf diese Weise lassen sich sogar Muster in den Gartenwegen realisieren. Anders verhält es sich bei Bruchstein. Bevor hier die Steine fest geklopft werden können, müssen sie einmal vorgelegt sein. Schnell wird so erkennbar, dass viel herum zu probieren ist, bis alle Steine so verlegt sind, dass sie auch passen. Einfacher geht es, wenn hier mit den großen Steinen begonnen wird. Mittlere und kleine füllen die Lücken auf. Sind die Positionen klar gesetzt, Bruchsteine mit einem Gummihammer fest klopfen.
Da sich nach dem verlegen der Bruchsteine immer Fugen zeigen, sollten diese von Beginn an möglichst klein gehalten werden. In diese wird später Wasser eindringen und Material weg spülen. Ein fester Untergrund mit wenig Angriffsfläche ist daher ideal. Besonders wenn der Gartenweg an einem Gefälle entlang läuft, kann es bei zu großen Lücken zwischen den Bruchsteinen schnell zu einer Abtragung kommen.