Natürlich ist der Raum zum Anpflanzen von Kräutergärten auf Balkonen begrenzt, doch mit einigen Tricks lässt sich der Platz effektiv nutzen. Kultiviert wird in Pflanzkästen. Da diese nur wenig Platz haben, sollten bei Bedarf mehrere genutzt werden. Auf Blumenregalen zum Beispiel lassen sich mehrere Kästen und Blumentöpfe platzsparend anordnen.
Zum einfacheren Wiederfinden der einzelnen Kräuter lassen sich diese in einzelnen Blumentöpfen ziehen. Es ist aber ebenso möglich verschiedene Arten im Blumenkasten anzubauen. Markierungen vereinfachen das Zuordnen der Pflanzen und schnelles Wiederfinden.
Je nach Kräuterart die Erde auswählen. Verschiedene Arten bevorzugen ein anderes Bodengemisch. Dementsprechend sollten natürlich auch die in Kästen zusammen wachsenden Kräuter ausgesucht sein. Auch der Wasserbedarf ist recht unterschiedlich. Doch gibt es kaum gravierende Unterschiede. Eine zu hohe Feuchtigkeit schadet jedoch fast jedem Kraut. Es ist daher besonders darauf zu achten, dass sich in den Kästen und Töpfen kein Wasser sammeln kann. Angelegte Drainagesysteme helfen bei der Regulierung des Wassers und erleichtern den Hobbygärtnern die Arbeit. Wer auf einfache Blumenkästen vertraut, sollte darauf achten, dass kein Wasser in den Untersetzern steht und dieses bei Bedarf abgießen.
Bereits wenige Wochen nach der Aussaat zeigen sich die ersten kleinen Kräuter auf dem Balkon. Damit es zu schnellem und reichen Wuchs kommt, kann der Erde noch Dünger beigemischt werden. Danach kann man ein bis zweimal im Monat zusätzlich düngen. So lässt sich schnell ein beeindruckender Kräutergarten auf dem Balkon pflanzen, den die Nachbarn beneiden werden.