Küchengarten

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Was ist eigentlich ein Küchengarten? Im Grunde genommen ist der Küchengarten ein reiner Nutzgarten. Der absolute Vorteil von Küchengärten ist, dass frische Produkte sofort geerntet, zubereitet und verzehrt werden können. Dass dafür viel Platz zur Verfügung stehen muss, ist ein Trugschluss.

Selbst das winzigste Fleckchen im Garten kann zur Aussaat von Salatgemüse genutzt werden. Tomaten- und Erdbeerpflanzen können auch auf sonnigen Terrassen in Pflanzsäcken oder Ähnlichem gedeihen.

Ein Küchengarten steht auch nicht unter dem Zwang, immer ordentlich aussehen zu müssen. Vielmehr geht es eben um den Nutzen der angebauten Nutzpflanzen. Dass zahlreiche Pflanzen und Kräuter nicht nur wohlschmeckend sind, sondern auch über Heilkräfte verfügen, wussten schon die Menschen in vergangenen Jahrhunderten. In unseren Breiten kristallisierte sich das Grundwesen der Küchengärten in der Zeit der Klostergärten heraus. Damals erkannte man schon die Heilkraft von wohltuenden Pflanzen wie Lavendel oder Spitzwegerich.

In einen ordentlichen Küchengarten gehörten schon früher die verschiedensten Kräuter Sorten. Das hat sich im Grunde genommen bis heute nicht wesentlich geändert. Der uns bekannte Küchengarten ähnelt starke den mittelalterlichen Klostergärten. Viele der aromatischen Kräuter, die man in der heutigen Zeit im Küchengarten vorfindet, stammen aus mediterranen Gebieten. Wer also ein Kräuterbeet anlegen möchte, sollte die Boden Beschaffenheit und die Sonneneinstrahlung in die Planung einbeziehen. Ein gut sortierter Küchengarten lädt dazu ein, mit schmackhaften frischen Kräutern die herrlichsten Gourmet Gerichte zu zaubern.