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Äpfel

Ohne Zweifel gehört der Apfel zu den wichtigsten Obstsorten unserer Nation. Äpfel spenden uns lebensnotwendige Mineralien und Vitamine, in der neuzeitlichen Forschung werden immer wieder seine Antioxidanten hervorgehoben. Diese positiven Helferlein halten uns jung und gesund. Die immense Sortenvielfalt macht die runden Früchtchen erst recht beliebt. Denn grundsätzlich wird jeder Gaumen verwöhnt, das Geschmackserlebnis reicht von sehr sauer über fruchtig süß bis hin zum würzigen Aroma.

Äpfel in der Küche
Der Apfel hat aber noch viele weitere Pluspunkte vorzuweisen. So wird er seit jeher in altbäuerlicher Tradition zu Mus oder Kompott gekocht, zum Apfelkuchen gebacken, zu klarem beziehungsweise naturtrüben Saft verarbeitet und vieles mehr. Der hohe Nutzen für heimische Haushalte hat bis heute seine Gültigkeit behalten, Äpfel bieten uns derlei viele Möglichkeiten in der Küche wie kein zweites Obst.

Der Apfel und sein guter Ruf
Doch das allgemein positive Image hat noch tiefgreifende Gründe. Alleine geschichtlich betrachtet hat der Apfel seit jeher eine gewichtige Rolle gespielt. Man nehme nur Adam und Eva, seit jeher assoziieren wir Äpfel mit dem Paradies. Manch einer mag auch heute daran denken, wenn er herzhaft in die frisch gepflückte Baumfrucht beißt. Viele Mythen, Gedichte und Lieder drehen sich seit hunderten von Jahren rund um den Apfel. Auch im modernen Zeitalter bedient man sich gerne seines guten Rufs. Wer kennt nicht die Zahnpasta Werbung mit dem kraftvollen Zubeißen? Jüngst werden ihm gar verjüngende Eigenschaften zugeschrieben, natürlich fallen andere Obstsorten wie auch ungekochtes Gemüse ebenfalls in jene Kategorie. Seine wissenschaftlich erwiesene Gesundheitsförderung brachte ohnehin schon längst Sprüche hervor wie "One Apple a day keeps the doctor away" (frei ins Deutsche übersetzt: Iss einen Apfel am Tag und du brauchst keinen Arzt mehr) Sicherlich mag diese These etwas übertrieben daher kommen, soviel Heilung können Äpfel alleine wohl kaum bewirken. Wer sich nur von Currywurst, Schokolade und Kaffee ernährt, kann den Raubbau an seinem Körper nicht mit einer Obstmahlzeit wieder ausgleichen.  

Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es aber. Leider hat der Ruf vieler Frischkostprodukte stark gelitten, da Obst und Gemüse bekanntlich stark mit chemischen Rückständen belastet sind. Gerade beim Apfel besteht das Problem, dass Insektizide, Pflanzenschutz Fungizide usw. direkt in die Schale eindringen, ein dicker Schutz wie bei Bananen besteht leider nicht. Daher streiten sich Wissenschaftler bis heute ob die Apfelschale mit verzehrt werden soll oder nicht. Dafür sprechen die immense Konzentration an Vitaminen in der Schale, dagegen die ebenfalls starke Ansammlung an Chemie. Andererseits dringen ohnehin viele der schädlichen Stoffe durch die dünne Haut ins Fruchtfleisch ein. Da können wir uns glücklich schätzen, dass nahezu jeder Händler inzwischen ein umfangreiches Angebot an Biofrischprodukten führt. Abgesehen vom höheren Preis ist insbesondere bei den Bio Äpfeln ärgerlich, dass diese fast immer zu 4 oder 6 abgepackt sind. Unter diesen Umständen ist die Apfelfrische oft schwer zu erkennen. Liebe Supermarktketten, das geht doch bestimmt besser, oder?  Reformhäuser und Biomärkte machen es vor, hier kann jeder Kunde seinen Apfel wie gewohnt selber aussuchen.

Selber Äpfel pflanzen
Nicht nur im Obstregal vom Supermarkt stehen Äpfel hoch in der Gunst der Verbraucher. Genauso häufig werden Apfelbäume bzw. -büsche in Gärten gepflanzt. Gerade in großen Gartenanlagen hat der ambitionierte Hobbygärtner die Chance von der ganzen Palette köstlicher Apfelsorten zu partizipieren. Erfahrene Anbauer züchten direkt ein halbes Dutzend der süßen Frucht in ihrem Garten. Bei entsprechender Sortenwahl kann man sich auf diese Art  gut und gerne 6 Monate im Jahr damit versorgen, inklusive der jeweiligen Lagerung. Wann züchten Sie ihren ersten Apfel?