Pflanzenschutz
Der Pflanzenschutz spielt im Garten eine besondere Rolle. Ungebetene Gäste im Garten hinterlassen häufig unangenehme Spuren. Blattläuse und Raupen fressen sich durch die grünen Blätter der Bäume und Sträucher. Ameisen, Wühlmäuse und Maulwürfe können in kurzer Zeit ganze Rasenflächen unbrauchbar machen. Und selbstverständlich ist auch Unkraut aller Art in der Lage, herrliche Blumenbeete unbrauchbar zu machen. Pflanzenschutz Mittel auf chemischer Basis sollten bei der Bekämpfung der Garten Schädlinge jedoch nur das letzte Mittel der Wahl sein. In vielen Fällen sind natürliche Reinigungsmechanismen wie das regelmäßige Zupfen von Unkraut, das Ablesen von Schnecken oder das Vertikutieren des Rasens genauso effektiv wie die Chemie. (Foto: Kohlweißling Raupe)
Moderne Pflanzenschutz Techniken gehen sogar dazu über, ganz auf Chemie zu verzichten und mit Hilfe von Nützlingen die Schädlinge zu bekämpfen. So kann der Marienkäfer ganze Blattlauskolonien beseitigen. Auch Ameisennester im gepflegten Rasen müssen nicht mit der chemischen Keule bekämpft werden. Hier reicht auch schon mal ein Eimer mit kochend heißem Wasser aus. Schädlingsbefall bei Sträuchern und Bäumen ist häufig auch die Folge von Mangelerscheinungen. Wer jetzt den Pflanzen durch geeignete Düngemittel mehr Kraft verleiht, hilft den Pflanzen ihre natürlichen Abwehrmechanismen zu reaktivieren.
Manche Schädlingsprobleme sind auch hausgemacht. Wer seinen Rasen zum Beispiel überdüngt und gleichzeitig zu wenig wässert, muss sich nicht wundern, wenn im Hochsommer lediglich verbrannte Erde zurückbleibt. Auch die Wahl der geeigneten Pflanzenkombination in den Beeten kann helfen den Schädlingsbefall zu verhindern oder zumindest zu vermindern. Nur im äußersten Notfall sollte noch chemischer Pflanzenschutz angewandt werden.


Zum Vergrössern bitte Bild anklicken!