Sie hält sich überwiegend im Wasser auf, an Land dagegen nur selten. Daher halten sich Schäden im Garten Bereich auch in Grenzen, gelegentlich knabbern die Tiere Gemüse im Beet an. Rund um den Teich werden Bisamratten ihren Ruf als Schädling schon eher gerecht. So beißen die Nager mitunter Teichfolien kaputt oder richten Schäden an der Uferbepflanzung an. Die Pflanzenschäden halten sich aber meist in Grenzen, zumindest unter diesem Gesichtspunkt ist fraglich ob die Vertreibung respektive Bekämpfung von Bisamratten notwendig ist. Viele Teichbesitzer wollen die Nager eher verjagen weil sie sich vor den Tieren ekeln.
Bevor jemand auf die Jagd nach dem pelzigen Nagetier geht, sollte man erst mal versuchen sie mit natürlichen Mitteln zu vertreiben. Da Bisamratten sehr menschenscheu sind, reicht es manchmal schon aus sie in ihrer Ruhe zu stören. Um so mehr Trubel rund um den Teich herrscht, umso eher ziehen die Nagetiere von ganz alleine weiter. Spielende Kinder, Musik oder lärmende Rasenmäher sind nur einige Ideen um die Tiere auf natürliche Weise zu bekämpfen ohne sie zu töten.
Eine weitere Methode zur Bekämpfung der Bisamratte sind Lebendfallen. Wer den Nager damit einfängt kann ihn einfach im nächsten Naturgewässer wieder freilassen.