Als natürliche Lösungen haben sich vor allem Kreide und Backpulver gegen Ameisen bewährt. Letzteres sorgt dafür, dass sie Ameisen verenden. Es ist übrigens ein Ammenmärchen, dass Ameisen durch Backpulver platzen, es wirkt wie Gift auf sie. Während die Kreide dagegen als eine Art Sperre fungiert. Ein gezogener oder gestreuter Strich soll verhindern, dass Ameisen sich ausbreiten können. Sie werden die Kreide nicht überwinden, aber so lässt sich die Plage höchstens eindämmen, nicht beseitigen. Das Backpulver hat den großen Vorteil, dass die Tiere idealerweise den tödlichen Essköder zur Königin bringen. Ist die Ameisenführerin beseitigt, hat sich das Problem schnell erledigt.
Um Ameisen auf Dauer fernzuhalten, können alternativ ihre Nester ausgelöscht werden. Diese ausfindig zu machen ist relativ einfach. Nur den Ameisenstraßen folgen und diese führen unweigerlich zu ihrem Unterschlupf. Diese kann man mit Essig, Zuckerwasser oder Natronlauge durchspülen. Wird diese Prozedur an mehreren Tagen wiederholt, sind die Erfolgschancen recht hoch. Auch Alkohol kann hier wahre Wunder wirken.
Neben den käuflichen Köderdosen gegen Ameisen haben sich aufgestellte Zuckerfallen als Hausmittel bewährt. Dabei handelt es sich um Flache Teller oder Schüsseln, die mit zuckerhaltigen Flüssigkeiten gefüllt sind. Sirup oder Honigwasser eignen sich sehr gut dafür. Diese einfach an eine Stelle platzieren, an der die Ameisen vermehrt entlang laufen und schnell werden sich tote Tiere in der Flüssigkeit finden. Sie sollten allerdings regelmäßig ausgetauscht werden, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
Egal ob Ameisen auf der Terrasse dem Balkon, im Beet oder in Küchenräumen auftreten, die Mittel gegen Ameisen unterscheiden sich kaum. Grundsätzlich wirken jene Methoden am besten, welche die Beseitigung der Ameisenkönigin einschließt. Ansonsten kann immer wieder neuer Nachwuchs entstehen.