Pilzbefall im Rasen

Vom Pilzbefall im Rasen sind heimische Gärten recht selten betroffen. Die meisten Pilze sowie andere Krankheiten lassen sich schon bei der Saat weitestgehend vermeiden. Denn hochwertige Samen ergeben auch eine gesunde und widerstandsfähige Grasfläche. Später tritt der Pilzbefall im Rasen vor allem bei starker Beanspruchung auf. Derlei exzessiv genutzte Flächen haben kaum Zeit sich zu erholen und werden anfällig gegen Krankheiten.

Es gibt unterschiedliche Arten von Pilzkrankheiten, die in verschiedenen Jahreszeiten im Rasen auftreten können. Die im Sommer wachsenden Rotspitzigkeit Pilze vermehren sich gerne bei warmen Temperaturen und gleichzeitig feuchtem Klima. Treten Trockenperioden auf, erledigt sich dieser Pilzbefall oft schon von alleine. Rostspitzigkeit befällt insbesondere sehr tief geschnittene, mangelhaft gepflegte Gräser. Höheres schneiden und mäßiges Düngen sind dann ratsam.

Optisch gut zu sichten sind die Hexenringe im Rasen. Pilzbefall kann viele äußerliche Formen haben, die Hexenringe sehen aber aus wie typische kleine Pilze. Sie kommen ebenfalls in der Sommerjahreszeit vor und wachsen prächtig bei starkem Rasenfilz. Die hartnäckigen Eindringlinge sind nicht so leicht aus dem Garten zu vertreiben. Als Gegenmaßnahme sollte hier vertikutiert wie auch aerifiziert werden. (Siehe auch Rasen vertikutieren bzw. aerifizieren)

Der Schneeschimmelpilz befällt den Rasen im Winter. Auch hier ist das beste Mittel regelmäßige Pflege. Diese darf auch im Spätsommer / Herbst nicht vernachlässigt werden. Im Herbst sollten Blätter am besten täglich aufgesammelt werden, faulendes Laub ist der ideale Nährboden für Pilzbefall im Rasen. Gegen den Schneeschimmel haben sich außerdem hohes mähen und aerifizieren bewährt.