Frühlingsblüher pflanzen und pflegen

    Jedes Jahr, wenn das Winterende nahe ist, schieben sie sich aus dem Boden, blühen, welken – und das alles ohne eine Nachpflanzung. Tulpen und Hyazinthen hingegen halten den ersten und auch noch den zweiten Frühling durch, wenn sie allerdings im dritten Jahr die eigenen Nährstoffreserven angreifen müssen, sieht es nicht mehr so gut aus. Und doch begeistern uns gerade die Tulpen jedes Jahr wieder mit ihren verschiedenen Formen und Farben, auch wenn man mitunter Zwiebeln nachsetzen muss. Narzissen zählen unter den Frühlingsblühern zu den pflegeleichtesten.

    • Optimale Pflanzzeit: Wer sich im Frühjahr an einer Blütenpracht der besonderen Art erfreuen möchte, sollte im Herbst damit beginnen, die Zwiebeln zu setzen.

    • Neben der Pflanzzeit von Frühlingsblühern ist die Beschaffenheit des Bodens wichtig. Vor allem bei schweren Böden muss unter die Erde noch Sand gemischt werden, um die Zwiebeln so mit einem durchlässigen Substrat zu umgeben. Staunässe bekommt ihnen ebenfalls nicht, da sie ansonsten verfaulen.

    • Um die Zwiebeln vor Wühlmäusen zu schützen, machen sich engmaschige Drahtkörbe notwendig. Pflanzkörbe aus Kunststoff sind nicht ratsam, sie halten die Wühlmäuse nicht ab.

    • Als Dünger eignen sich bei großen und kräftigen Pflanzen Kompost oder auch Hornspäne. Die zahlreichen kleineren Zwiebelgewächse wie Krokus, Blausternchen oder Wildtulpe benötigen bei normalen Gartenböden keinen Dünger.

    • Beim Kauf der Zwiebeln sollte man stets nach dem Motto gehen „Dick ist schick“. Je größer der Umfang einer Blumenzwiebel, je mehr Energie steckt darin und die Blüte fällt umso üppiger aus. Auf keinen Fall in den Einkaufskorb sollten Zwiebeln mit Schimmelbelag und weiche oder gar matschige.

    • Noch ein Tipp zum Schluss, wer den süßen Duft von Hyazinthen über Jahre hinweg in seinem Garten genießen möchte, sollte ihnen einen sonnigen Standort geben.