Aussaat im Garten: Ab März

    Bevor wir Samen im Garten säen, muss der Boden im Frühjahr gut vorbereitet werden. Dabei sollte man vor allem auch auf die richtige Boden Temperatur und den Feuchtigkeitsgehalt der Erde achten. Der richtige Zeitpunkt der Aussaat ist somit im Zeitraum März bis April. In dieser Zeit ist der Boden schon gewärmt und hat eine gute Feuchtigkeit, während die Oberfläche ausreichend trocken ist.

    Zunächst wird der Gartenboden leicht gelockert (nicht umgegraben) und anschließend mit einer Harke geglättet. Größere Steine und dicke Klumpen werden am besten beseitigt. Jetzt werden die Gartenbeete für die Aussaat unterteilt. Wer nur wenig Gartenfläche zur Verfügung hat, sollte die Beete etwa 1 m breit, bei einem großen Garten ca. 1,2 m breit anlegen. Zum Abstecken der Gartenbeete wird eine Schnur gespannt und je ein kleiner Trittweg entlang der Schnur angelegt. Den Trittweg plätten wir mit unseren Füßen etwa 25 cm breit. Als nächstes werden der oberen Bodenschicht Kompost und eventuell weitere Dünger zugegeben.

    Jetzt ist der Boden für die Aussaat im Garten gut vorbereitet, so dass wir mit dem säen beginnen können. Entlang der gespannten Schnüre werden zunächst ca. 2 bis 3 cm tiefe Rillen in den Boden gezogen. Die Tiefe der Rillen sollte nicht wesentlich von dieser Range abweichen, ansonsten könnte die Aussaat eventuell austrocknen bzw. der Weg an die Oberfläche zu lang sein. Nun werden die Samen in gleichen Abständen einzeln verteilt, anschließend die Rillen geschlossen und zum Schluss der Boden etwas angedrückt.

    Noch ein Tipp zum verteilen der Saat: Als Helfer kann hier eine Saatrolle sehr nützlich sein, vor allem wenn man eine großflächige Aussaat im Garten hat. Die Rolle verteilt die Samen automatisch im gleichen Abstand. Eine praktische Alternative sind auch Saatbänder, insbesondere für unerfahrene Gartenfreunde. Bei einem Saatband liegen die Samen schon mit dem korrekten Abstand auf einem Streifen, der dann einfach ausgelegt wird.

    Im Gegensatz zu der zuerst beschriebenen Reihensaat verfährt man bei der Horstsaat etwas anders. Diese wird z.B. bei Gurkenpflanzen angewandt. Bei der Horstsaat legt man 3 oder 4 Samenkörner an die gleiche Stelle. Der Vorteil dabei ist vor allem, dass die Pflanzen mit gemeinsamer Kraft die Oberfläche durchstoßen können.