Einen Waldgarten anzulegen erfordert eine geschickte Anordnung natürlicher Elemente. In erster Linie sind das Bäume, Nadelbäume und Gehölz. Doch es gehört noch einiges mehr dazu. Hier einige praktische Tipps für eine Waldgarten Anlage:

    • Wer alte Bäume im Garten hat, ist fein raus. Alter Baumbestand ist eine perfekte Grundlage. Muss man die Bäume erst pflanzen, kann es teuer werden. Je nach Anzahl und Größe der Bäume können mehrere Tausend Euro fällig sein.

    • Bei Waldgärten ist der Boden entscheidend. Ihn bedecken wir mit Rindenmulch. Die Feuchtigkeit wird gebunden und das Mulch vermodert. Es entsteht ein perfekter Boden für Waldpflanzen.

    • Zur Bepflanzung des Waldgartens sind Stauden und Gehölze erste Wahl. Beispiele sind: Bärlauch, Glockenblume, japanischer Ahorn, Trauerbirke und Waldmeister.

    • Stehen schon Bäume mit dickem Stamm, kann man daran Kletterpflanzen wie Efeu oder Clematis ranken lassen.

    • Wir legen große Wurzeln, Findlinge oder Baumstümpfe aus und lassen sie etwas in den Boden ein. Das sieht nach einem natürlichen Wald aus.

    • Natursteine, Baumstumme und Holzmöbel bieten Gelegenheit zum Sitzen.

    • In Waldgärten gibt es keine geraden, gepflasterten Wege. Natürliche Trampelpfade und mit Natursteinen oder Mulch ausgelegte Wege schaffen ein tolles Waldidyll.

    • Mit einem Trick können wir den Waldcharakter noch unterstreichen: Wir legen alle Steine und Wurzeln schattig-feucht und bestreichen sie mit Joghurt. Dadurch wachsen Moose und Flechte schneller.

    • Auch Pilzwachstum lässt sich beschleunigen. Hierzu geben wir Pilzsubstrate in de Boden, z.B. von Braunkappen.

    • Die besten Ideen für den eigenen Garten bekommt man bei einem Sparziergang im Wald.