Kraterbeet im Garten: Womit bepflanzen?

    Der Name lässt es bereits vermuten, Kraterbeete haben Ähnlichkeit mit einem Vulkankrater. Zwar sind in deutschen Gärten die Beete in einer Reihe die üblichste Form um Kräuter, Obst und Gemüse anzubauen. Doch neben den Hoch- oder Hügelbeeten setzt sich heute in den Gärten immer öfter das Beet in Form eines Kraters durch. Kein Wunder, denn Kraterbeete haben handfeste Vorteile. Denn durch die tiefer gelegte Anpflanzung werden die Pflanzen, besonders in kälteren Regionen, zusätzlich vor Wind und Kältewitterung geschützt. Insgesamt wird in einem solchen Krater die Wärme einfach besser gespeichert, da die Beete von einem Wall umgeben sind. Selbstredend eignet sich diese Art des Anbaus in erster Linie für wärmebedürftige Pflanzen. Grundsätzlich gedeihen hier aber viele Nutzpflanzen prächtig.

    Aufbau von Kraterbeeten

    Das kreisförmige Beet hat in der Mitte eine tiefe Aushebung. Das Anlegen eines solchen Beetes ist im Grunde genommen keine große Sache. Für den Bau wird einfach ein Kreis mit Hilfe von Pflock plus Schnur gezogen. Der ideale Durchmesser beträgt dabei mindestens 1,8  bis etwa 2,2 Meter. Bei dieser Größe ist in jedem Falle ein bequemes Bearbeiten der Beetaushebung gegeben.

    Mediterrane Kräuter im Kraterbeet pflanzen

    Neben Gemüse sind mediterrane, wärmeliebende Kräuter wie beispielsweise Thymian die erste Wahl für Kraterbeete. Selbst bei kälteren Wetterverhältnissen partizipieren die Kräuter in wahrsten Sinne des Wortes vom Kraterschutz. In der Winterzeit sind aber üblicherweise zusätzliche Reisigabdeckungen o.ä. von Nöten. Grundsätzlich sollte die Nutzkräuterzucht hier aber sehr gut gelingen, erst recht wenn wir den Untergrund zusätzlich mit Kalk verbessern.

    Wenn Sie ein Kraterbeet selber bauen möchten, lesen Sie dazu bitte den ausführlichen Beschreibungstext im Kapitel Kraterbeet anlegen. Wer beim Anlegen sorgfältig vorgeht, hat lange Freude am selbstgebauten Krater, ohne dass nennenswerte Nachbesserungen nötig sind.