Nutzgarten anlegen: Tipps für Anfänger

    Nutzgarten Anlagen werden immer beliebter. Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten stehen hoch im Kurs. Dies resultiert aus teuren Preisen im Einzelhandel und der Tatsache, dass immer mehr Verbraucher Biokost bevorzugen. Wer viel Platz auf dem Grundstück zur Verfügung hat, ist fein raus, denn hier können Hausbesitzer auf Wunsch einen Ziergarten, Rasen und einen Nutzgarten bauen. Will man Gemüse anpflanzen, ist auf jeden Fall ein sonniges Plätzchen erforderlich.

    Bei Platzmangel: Zier- und Nutzpflanzen im Garten vereinen

    Problematischer wird es, wenn nur ein kleines Grundstück vorhanden ist. Hier kann man entweder einen reinen Nutzgarten ohne Rasen anlegen. Die andere Option ist, einen Mischgarten zu bauen. Das heißt, es werden Gemüse, Kräuter und Zierblumen auf einer Fläche kombiniert. Teilweise blühen sie zusammen oder auch abwechselnd. Vielleicht mag das für manchen befremdlich klingen, viele werden aber überrascht sein, wie schön Zier- und Nutzpflanzen zusammen harmonisieren. Ein Meer aus Blumen und Nutzpflanzen kann optisch sehr ansprechend sein.

    Beerenobst statt Baumobst

    Beim Obst wird es schon schwieriger. Mal abgesehen von Bodenfrüchten wie Erdbeeren, stellt ein richtiger Obstgarten heutzutage ein echtes Problem dar. Denn wer einen Obst-Nutzgarten anlegen möchte, indem Baumfrüchte wie Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kirschen wachsen, braucht sehr viel Platz. Zu Zeiten mächtiger Grundstücke war es Gang und gäbe zahlreiche Obstbäume mit großen Abständen im Garten zu pflanzen. Heute muss sich der Gartenfreund in aller Regel mit einem Obstgarten bestehend aus 2 - 3 Bäumen begnügen. Zunehmend populärer werden daher auch platzsparende Strauchobst-Sorten, die an allen möglichen Orten im Garten ihren Platz finden. Johannisbeeren, Heidelbeeren und Preiselbeeren lassen sich wunderbar zu Zierpflanzen kombinieren oder einfach am Zaun anlegen.