Bohnen im Garten pflanzen

    Ob im Garten, Haus, Gewächshaus oder auf dem Balkon, Bohnen zu pflanzen ist keine große Herausforderung. Die Hülsenfrüchte sind nahrhaft und brauchen kaum Pflege. Rohe Bohnen sind allerdings giftig. Sie müssen immer gut gekocht werden.

    Bohnen Sorten für Garten und Balkon

    Mal ist sie länglich und dünn oder kurz und dick. Genauso gibt es grüne, gelbe oder blaue Sorten. Sie klettern an Stangen empor oder wachsen als Büsche. Auch als Zierde bieten die Schmetterlingsblütler verschiedene Vorzüge. Manche Art kann mit prächtigen, farbigen Blüten glänzen. Im Garten kultiviert werden:

    • Feuerbohne
    • Gelbe Buschbohne
    • Grüne Buschbohne
    • Puffbohne - Dicke Bohne
    • Stangenbohne

    Welche Erde brauchen Bohnen Pflanzen? Welchen Standort?

    • Ideal ist luftiger, humoser Gartenboden. Die Erde sollte eine Mischung aus Lehm und Sand sein. Feuer- und Stangenbohne wachsen an teilschattigen bis sonnigen Plätzen. Beide brauchen eine Kletterhilfe.
    • Die Buschbohne verlangt einen Standort mit viel Sonne, der Schutz vor Wind bietet. Sie beansprucht viel Platz im Garten.
    • Bohnen Pflanzen ziehen kaum Nährstoffe aus dem Boden, können also mehrmals am selben Standort gepflanzt werden.
    • Wir können Bohnen auch auf dem Balkon oder im Gewächshaus pflanzen. Der Balkon sollte aber südlich liegen.

    Wann muss man Bohnen pflanzen?

    • Aufgrund ihrer tropischen / subtropischen Herkunft brauchen sie Wärme. Frost vertragen sie nicht. Der beste Zeitpunkt, um Bohnen zu säen ist Mitte Mai. Ist es zu kalt, keimen die Böhnchen nicht.
    • Bei Wärme keimen Bohnen nach der Aussaat schnell. Sind sie gesät, vergehen maximal 3 Monate bis zur Ernte, abhängig vom Klima. In der Regel sind sie im Juli erntereif. Frühe Sorten brauchen nur gut die Hälfte der Zeit.
    • Wir können Bohnen auch im Haus vorziehen und später im Garten einpflanzen. Die jungen Pflänzchen setzen wir nach den Eisheiligen ins Freie. 

    Wie viel Abstand brauchen Bohnen Pflanzen? Wie tief pflanzt man sie?

    Die Buschbohne wird in Reihen gepflanzt. Pflanztiefe: 5 cm. Pflanzabstand: 10 cm. Abstand zwischen den Reihen: 40 - 60 cm

    Feuer- und Stangebohne werden als Horste gepflanzt. Dafür stecken wir je 6 Bohnensamen kreisförmig in die Erde. Tiefe: 5 cm. In die Kreismitte kommt ein Kletterstab. Abstand der Horste: 40 - 50 cm.

    Pflege von Bohnen Pflanzen: Düngen, gießen und Schädlinge

    • Es sind Schwachzehrer. Humose, nahrhafte Erde versorgt sie optimal. Wir müssen Bohnen Pflanzen nicht künstlich düngen. Es besteht eher die Gefahr der Überdüngung.
    • Die Bewässerung richtet sich nach dem Standort und Wetter. Im Sommer sollte man Bohnen so gießen, dass die Erde nicht vertrocknet. Stehen sie in voller Sonne, bekommen sie entsprechend mehr Wasser.
    • Werden Bohnen gelb, kommen verschiedene Ursachen in Frage: Krankheiten, falsches Düngen oder Gießen zählen zu den häufigsten.
    • Eine häufige Krankheit ist Bohnenrost. Der Pilz zeigt sich durch gelb-braune Flecken auf den Blättern. Natürliche Bekämpfung: Sind alle Bohnen geerntet, die Kletterhilfen sorgfältig mit Kochwasser spülen. Die Bohnen in der Folgesaison an einem neuen Standort pflanzen.
    • Als Schädling tritt vor allem die Bohnenfliege auf. Sie kann man ohne chemische Mittel bekämpfen. Einfach ein Insektenschutznetz über die Pflanzen spannen.

    Rohe Bohnen sind giftig - Symptome bei Rohverzehr

    In deftig deutschen Gerichten sind Bohnen kaum wegzudenken. Gekocht in der Suppe, als Mischgemüse oder mit Speckmantel umhüllt, die Kreativität bei Bohnengerichten kennt keine Grenzen. Doch so lecker die Bohne auch schmeckt, wie alle Hülsenfrüchte ist sie schwer verdauliche Kost. Jeder kennt die Sprüche mit den Böhnchen, die sich auf deren blähende Wirkung bezieht.

    In der Tat sind rohe Bohnen für Menschen und Tiere sogar giftig. Im ungekochten Zustand können sie signifikante Probleme im Magen-Darmtrakt bewirken. Häufige Nebenwirkungen sind Durchfall und Entzündungen, teils mit schlimmeren Folgen. Daher die Hülsenfrucht niemals roh essen, erst durch den Kochvorgang werden die giftigen Substanzen eliminiert. Die giftigen Stoffe schützen die Pflanze vor Fraßfeinden. Über Nacht eingeweichte und lang gekochte Bohnen sind am besten verträglich.