Gemüse düngen: Kompost und biologischer Dünger

    Gemüse künstlich zu düngen ist oft unnötig. Natürlich spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Wie nährtoffreich ist der Boden? Ist die Erde kompostiert? Grundsätzlich soll Gemüsedünger für bessere Widerstandsfähigkeit, ein kräftiges Wachstum und eine hohe Ernte sorgen Irgendwann ist selbst die nährstoffreichste Erde karg. Was kaum verwunderlich ist, schließlich beuten wir den Boden mit stark zerrendem Gemüse, Obst und Zierpflanzen aus. Ein ausgezerrter Boden äußert sich oft durch schlechtes Wachstum und geringe Ernte.

    Gemüse biologisch düngen

    Herkömmliche Dünger sind durchaus bedenklich. Besser sind biologische Gemüsedünger. Immer mehr Gärtner setzen sie im Beet ein. Solche Dünger zeichnen sich vor allem durch hohe Umweltverträglichkeit aus. Meist sind biologische Mittel aber teurer als gewöhnliche .

    100 % natürlich: Gemüse mit Kompost düngen

    Reifer Kompost gehört zu den besten Naturdüngern überhaupt. Im Komposter enstehen hohe Temperaturen, die für die Zersetzung sorgen. Es dauert gut 5 - 6 Monate bis der organische Kompost reif fürs Gemüsebeet ist. Für den Komposter eignen sich insbesondere:

    • Blätter
    • Grün- und Rasenschnitt
    • Rohe Speisereste (ungekocht)
    • Sägemehl
    • Tiermist
    • Verbrauchte Topferde
    • Zerkleinertes Gehölz, Äste, Wurzeln

    Neben Gartenkompost kann man Gemüse auch mit Pflanzenjauche, Kuh- und Pferdemist biologisch düngen.

    Welche künstlichen Gemüsedünger gibt es?

    • Zum einen gibt es Universaldüngemittel, die für Gemüse und andere Gartenpflanzen nutzbar sind. Im Handel sind aber auch spezielle Gemüsedünger erhätlich.
    • Beliebt sind zum Beispiel Stäbchen in Tropfenform. Sie zeichnen sich durch besonders ausgewogene Inhaltsstoffe aus. Sie eignen sich in erster Linie für starkzerrende Sorten wie Tomaten. Erst recht wenn sie im Top gezüchtet werden.
    • Auch flüssiger Dünger ist beliebt. Er wird in der Regel mit Wasser gemischt und beim Gießen verabreicht. Flüssigdünger ist schon deswegen gefragt, weil er leicht zu verabreichen ist.
    • Für kaliumarme Böden können wir speziellen Kaliumdünger kaufen. Gartenböden mit geringem Kaliumgehalt sind weit verbreitet.
    • Neben Gemüsedünger ist auch spezieller Kräuterdünger erhältlich. Er ist meist flüssig.
    • Ob Flüssig-, Stäbchen- oder Streudünger, alle Dünger haben den selben Zweck: Mehr Wachstum. Mehr Ertrag.

    Überdüngung von Gemüse: Mehr Schaden als Nutzen

    Gerade unerfahrene Gärtner meinen es oft zu gut mit der Düngung. Die Erfahrung zeigt, dass die Gefahr der Überdüngung meist höher ist als die der Unterversorgung. Düngt man zuviel, können Pflanzen und Boden geschädigt werden. Auf eine maßvolle Düngung ist daher zu achten.

    Eine noch größere Rolle spielt maßvolles düngen bei Kübelgemüse. Umso mehr, wenn es sich um kleine Kübel handelt. In den engen Gefäßen ist die Erde schnell ausgezerrt. Andererseits kann man in Töpfen schnell zu viel düngen.