Kartoffeln setzen: wann, wie tief, Abstände, vorkeimen

    Kartoffeln im Garten zu setzen, ist einfach. Man kann sie mit oder ohne vorkeimen ins Beet setzen. Damit die Kartoffelpflanzung gelingt und eine gute Ernte bringt, sind aber einige Tipps zu beachten.

    Kartoffeln mit oder ohne Vorkeimen setzen?

    Es geht zwar auch ohne Vorkeimen. Für schnelles Austreiben empfiehlt sich aber, die Kartoffeln vorher keimen zu lassen. Dafür die Kartoffelknollen an einen sonnigen, warmen Standort in Körbe, Kisten oder auf Gitter legen. Mit der Zeit wachsen viele kleine Triebe. Optimal ist, wenn die Triebe vor der Pflanzung eine Länge von mindestesn 10 cm haben. Bis auf eine Hand voll der längsten Triebe werden dann vor dem Setzen alle entfernt.

    Kartoffeln richtig setzen: Erde, Standort, düngen und Zeitpunkt

    • Man kann die Kartoffeln auch im Topf vorziehen, bevor man sie in den Garten setzt.
    • Ein kleines Beet reicht schon, um ein oder zwei Reihen zu pflanzen.
    • Ein lockerer Boden ist eine ideale Grundlage für eine erfolgreiche Kultivierung.
    • Bevor man die Kartoffeln in die Erde setzt, sollte man den Boden düngen oder besser noch mit Kompost anreichern.
    • Die beste Jahreszeit zum Kartoffeln setzen ist Frühjahr zwischen März und April. Dann droht kein starker Frost mehr.
    • Zuerst kleine Furchen ins Beet graben. Pflanztiefe etwa 10 cm. Die Kartoffeln nach oben gerichtet in die Löcher legen.
    • Sie werden in Reihen gepflanzt. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte mindestens 30 cm sein, besser 40 - 50 cm.  Da sie sich stark ausbreiten, ist ein großer Pflanzabstand von Vorteil. Durch große Abstände wird die Ernte auch erleichtert.
    • Als nächstes Erde über die Kartoffeln häufeln. Es sollte sich ein Wall über den Knollen bilden.
    • Sobald die ersten zarten Triebe aus dem Boden wachsen, nochmal Erde aufhäufen, um die Knolle vor Sonne zu schützen.
    • Manche Kartoffel Sorten können bereits im Sommer geerntet werden.
    • Nicht vergessen: Für die nächste Aussaat einige Setzkartoffeln übrig behalten statt sie zu verzehren.