Gefährliche Pflanzen im Garten: 18 Giftpflanzen

    Gefährliche Giftpflanzen können teils schon durch Berührung der Blüten, Blätter und Triebe giftige Alkaloide auf die Haut übertragen. Bei Pflegearbeiten im Garten sollte man immer Handschuhe und schützende Kleidung tragen. Gefährdet sind vor allem Kinder, die zum Beispiel die verführerisch aussehende Beeren der giftigen Eibe probieren könnten. Bei Vergiftungen kann es bei Menschen und Tieren zu Erbrechen und anderen Magen-Darmproblemen kommen. Auch Pulserhöhung, Unruhe, Krämpfe, Halluzinationen und viele weitere Symptome sind möglich. Auch Todesfälle kommen bei Tieren und Menschen vor. Wie schlimm die Symptome sind, hängt natürlich unter anderem von der Menge der verzehrten Giftstoffe ab.

    Die folgende Liste enthält 18 oft kultivierte beziehungsweise besonders gefährliche Giftpflanzen. Es gibt deutlich mehr. Die aufgeführten sind aber in Deutschland in Garten und Natur besonders häufig zu finden.

    Liste mit Giftpflanzen: Deutsche und lateinische Namen

    • Aschwurz - Brennender Busch - Diptam (Dictamnus albus)
    • Blauer Eisenhut (Aconitum napellus)
    • Gelber Eisenhut - Wolfs-Eisenhut (Aconitum lycoctonum)
    • Gemeine Eibe (Taxus baccata)
    • Engelstrompete (Brugmansia)
    • Feuerbohne (Phaseolus coccineus) (rohe Früchte giftig)
    • Fingerhut (Digitalis purpurea)
    • Gewöhnlicher Spindelstrauch - Pfaffenhütchen (Euonymus europaea)
    • Goldregen - Goldrausch (Laburnum)
    • Herbst-Eisenhut (Aconitum carmichaelii 'Arendsii')
    • Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)
    • Herkulesstaude  (Heracleum mantegazzianum)
    • Maiglöckchen (Convallaria majalis)
    • Schwarze Holunder (Sambucus nigra) (Früchte roh giftig)
    • Schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna)
    • Seidelbast (Daphne)
    • Wolfsmilch (Euphorbia)
    • Wunderbaum (Ricinus communis)