Japanischer Ahorn: Standort und Pflege

    Für den Garten ist er prädestiniert. Japanischer Ahorn zaubert vor allem im Herbst leuchtende Farben in die Gärten. Während er im Frühling und Sommer mit seinen grünen Blättern ein eher unauffälliges Dasein fristet, erstrahlt die fernöstliche Pflanze ab Oktober in reizvollen Farbtönen wie bordeaux rot, orange-gelb oder markanten pink. Dann, wenn die Tage wieder grau und kühl werden, erfreut der japanische Ahorn das Herz eines jeden Hobbygärtners. Immerhin gehört dieser ostasiatische Zierstrauch zu den begehrtesten Gewächsen in heimischen Gärten. Seinen schönen bunten Laubtönen kann sich kaum einer entziehen.

    Boden und Standort

    Japanischer Ahorn gedeiht am besten auf Gartenböden mit lehmig-sandiger Konsistenz. Dabei sollte die Erde einen neutralen bis leicht sauren PH-Wert aufweisen, in der Bandbreite 4,5 bis 7. Grundsätzlich muss stauendes Wasser vermieden werden. Wer in regenreichem Gebiet wohnt, muss unter Umständen den Boden mit einer Kies-Sand Schicht aufbereiten. Wählen Sie einen leicht sonnigen beziehungsweise halbschattigen Standort, der außerdem möglichst windstill ist. Zu viel Sonne kann zu Verbrennungen führen und den Ahorn schwächen. Häufig kommt es dann noch zum Spinnmilbenbefall. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte schafft man optimale Voraussetzungen damit die Ziersträucher jahrelang prächtig wachsen.

    Pflege Tipps

    Zum Glück zählt der japanische Ahorn zu den genügsamen Pflanzen, sofern die richtigen Boden- und Standortbedingungen vorhanden sind. Eine Düngung ist nicht zwingend erforderlich, wenn verabreichen Sie kleine Mengen Mineraldünger im Frühling. Im Gegensatz zu manch anderen Gehölzen ist von einem  Rückschnitt im Herbst abzuraten. Durch die offenen Stellen kann es beim japanischen Ahorn zu Pilzbefall kommen. Beim Überwintern gibt es normalerweise keine ernsten Probleme, im allgemeinen gilt er als winterfest. Bei Spätfrostgefahr empfiehlt sich allerdings die Pflanzen mit Fließ zu schützen.

    Japanischer Ahorn im Garten: Sorten für jeden Bedarf

    Ob im Staudenbeet, auf der Terrasse, entlang von Mauern und Wegen, in Umgebung eines Teiches oder vereinzelt im japanischen Garten, der asiatische Strauch ist fast überall einsetzbar. Je nach Sorte variieren Farbe, Formen und Größe der Blätter als auch die Wuchshöhe der Pflanze. Es gibt Zwergahorne, welche kaum über 1,5 m wachsen, genauso aber Sorten die Baumgrößen von 6 bis 7 m Höhe erreichen. Der Großteil aller japanischen Ahorn Sorten findet aber auf kleinen Gartenflächen seinen Platz.
    Zu den bekanntesten Hauptsorten zählen Goldahorn, Schlitzahorn oder Fächerahorn, dies es  in vielen herrlichen Farbtönen gibt. Die meisten der vielen hundert Untersorten wachsen etwa 1,8 - 2 m hoch. Insbesondere die Fächerahorne sind erste Wahl für die Pflanzung in Kleingärten oder Kübeln. Von größerer Statur ist der Japanahorn, der locker über 5 m Höhe erreichen kann.

    Fazit: Die geringen Ansprüche und zauberhafte Erscheinung machen das fernöstliche Gewächs zum beliebten Element moderner Gartengestaltung. Wer farbenfrohe Töne und den Flair Asiens liebt, für dessen Garten ist japanischer Ahorn unverzichtbar.