Balkon-Kübelpflanzen: Pflege & Standort

    Pflanzen in Kübeln sind auf Terrassen und Balkonen äußerst begehrt. Beliebte Sorten in Kübeln sind beispielweise Rosmarin oder Engelstrompete. In den letzten Jahren ist zudem die Nachfrage nach exotischen beziehungsweise subtropischen Kübelpflanzen wie etwa Zitrus- oder Olivengewächse stark angestiegen. Pflanzen aus der Mittelmeerregion verstärken den mediterranen Flair häuslicher Gärten, Balkone, Terrassen und Wohnungen. Immer mehr Haus- und Gartenbesitzer sehnen sich nach dem ganzjährigen Urlaubsgefühl. Damit die Kultivierung gelingt, hier ein paar Tipps zu Pflege und Standort.

    Kübelpflanzen Standort: Halbschatten oder Sonne?

    Spätestens wenn die Frostgefahr vorbei ist, können alle Kübelpflanzen auf den Balkon oder die  Terrasse gesetzt werden, also etwa Mitte April bis Anfang Mai. Manch winterharte Sorten können auch auf dem Balkon überwintern. Kälteempfindliche Sorten sollten erst nach den Eisheiligen im Freien stehen.

    Gut geeignet sind halbschattige Plätze, zu pralle Sonne bekommt ihnen nicht, schon gar nicht wenn die Pflanzen längere Zeit kein direktes Sonnenlicht gesehen haben, was nach einer Winterpause definitiv der Fall ist.

    Kübelpflanzen richtig pflegen: Erde, düngen, umpflanzen und gießen

    Damit die Pflanzen gut gedeihen, sollte man nährstoffhaltige Pflanzerde benutzen. Des weiteren helfen regelmäßig verabreichte Zusätze wie zum Beispiel flüssiger Dünger den Kübelpflanzen prächtig zu wachsen. Achtung: Zu viel Düngung kann schaden, also immer in Maßen. Wichtig ist auch umzutopfen, wenn der Platz im Gefäß zu klein wird. Hier gilt die Devise: Lieber ein zu großer Kübel als ein zu kleiner.

    Beim Gießen kann man viel falsch machen. Bei starker Hitze und Sonne brauchen die Pflanzen natürlich mehr Wasser als an trüben, mäßig warmen Tagen. Grundsätzlich sollte man Kübelpflanzen stetig gießen aber mäßig. Staunässe in Kübeln ist genauso schädlich wie vertrocknete Erde.