Pflanzen Schädlinge: Schädliche Pilze im Garten

    Pflanzen schädigende Pilze können zu einem ernsten Problem im Garten werden. Einige der etwa 40.000 weltweit vorkommenden Pilzarten wirken krankheitserregend auf Tiere und Menschen. Diese Pflanzenschädlinge ernähren sich von lebendigen oder toten Pflanzen. Sie breiten sich dabei durch Bildung eines fadigen Geflechtes aus. Dazu bilden Pilze viele Sporen, durch die sie sich in alle Richtungen weiter verbreiten.

    Besonders widerstandsfähige Pilze können  mit Hilfe von Dauersporen viele Jahre im Boden überleben. Oftmals infizieren sich gesunde Pflanzen durch Überreste von kranken Pflanzen.
    Pilze dringen normalerweise durch wunde Stellen oder andere Öffnungen ein. Es gibt aber auch Arten, die keine offenen Stellen benötigen, indem sie die Zellwände der Pflanzen direkt angreifen.

    Es hängt vor allem von der Pilzart ab, wie sehr die Pflanze geschädigt wird. Ein besonders gefürchteter Pflanzenschädling ist der Stachelbeer-Mehltau. Dieser Schmarotzer stammt ursprünglich aus Amerika und wurde nach Europa „importiert“. Besonders tückisch ist, dass er komplett die Früchte plus den Busch einflechtet und somit die Pflanze schwächt.  

    Der bekannte und weit verbreitete  Grauschimmel ist dagegen schon etwas harmloser. Denn er vergreift sich nur an geschwächten Pflanzen mit abgestorbenen Gewebe. Man erkennt ihn an dem grauen Schimmelrasen. Seine Sporen sind überall in der Luft, womit er sich schnell ausbreiten kann. Dieser Pflanzenschädling absorbiert giftige Stoffe, wodurch das Absterben von bereits kranken Pflanzen beschleunigt wird. Er befällt fast alle kränkenden Pflanzenteile: Blüten, Früchte, Blätter usw. Um den Grauschimmel Pilz vorzubeugen, sollten abgestorbene Pflanzenteile rasch entfernt werden. Außerdem wichtig sind: Ausreichender Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen, viel Licht sowie Früchte und Blätter möglichst trocken zu halten.