Pflanzenviren: Symptome erkennen

    Das tückische an Pflanzenviren ist, dass man kaum Schutzmittel gegen sie einsetzten kann. Sind Kartoffeln, Gemüse oder andere Pflanzen im Garten mit Viren befallen, hilft nur diese zu entfernen, um eine weitere Ausbreitung möglichst zu verhindern.

    Die Pflanzenviren sind  für etwa eintausend verschiedene Krankheiten verantwortlich, die an unseren heimischen Garten Pflanzen auftreten können. Viren können sich nur in lebenden Zellen ausbreiten, wo sie sich dann schnell vermehren. Verbreitet werden die Pflanzenviren unter anderem durch Insekten, Pilze, Pollen und Samen. Meistens werden wunde Stellen von den Viren genutzt um in die Pflanzen einzudringen.

    Typische Symptome von Pflanzenviren

    Typische durch Viren verursachte Krankheitsbilder sind beim Gemüse zum Beispiel mosaikartige Flecken bei Salat oder Gurken. Aber besonders in Obstbäumen verbreiten die Pflanzenviren ihren Schrecken. Hier erzeugen sie u.a. Besenwuchs, deformierte Früchte, gefleckte Blätter und auch die Gummiholzkrankheit. Gut zu erkennen ist ein Virenbefall an mickrigen blassen Obstfrüchten oder rot gefärbten Blättern im Herbst. Birnenbäume tragen dann nicht nur braun-rötlich gefärbtes Laub, sie können auch in kurzer Zeit verwelken und sogar absterben. Zum Glück gibt es aber auch viele harmlose Pflanzenviren die bei unseren Gewächsen im Garten  kaum Schäden verursachen. Oft verschwinden Blätterflecken auch wieder, die Pflanzen regenerieren sich wieder von selbst.